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L-J-D
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Das
Edisum (Plural: Die Edisuma)
ed -
(lat.=edidit) "herausgegeben hat es..."
(s.a.: edieren, Edikt, Edition);
is -
(lat.=iso) "gleich";
um -
(lat.=ium) Endung sächlicher Hauptwörter.
Die Edisumistik,
die Edisumologie ist die Wissenschaft von der
Herausgabe neuer Wortschöpfungen.
--- Edisumistiker
und Edisumologen sind Menschen die sich mit
dieser Wissenschaft befassen. ---
Edisumierung
ist der Prozess ( Schöpfung / Findung / Veröffentlichung
). --- |
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Vorlesung
- Titel: Das Edisum als
Medelinking in der Internetistik -
Autor: Lars Jane Dahn -
28. August 2002 - Radong-Institut M.B.F.A.
Über den (das)
Medelinking wird seit Jahren ununterbrochen geredet.
Ganze Branchen stürzen sich ins Unglück,
Einzelpersonen verzweifeln.
Medelinking ist ein
Edisum. Genauer: Ein Edisum - in der Form einer
reduzierten Findung! Die "Stammform" ist der
schöne deutsche Begriff: Mehrwert des Linking. Es
soll auch nicht vergessen werden, auf den Autor zu
verweisen: Professor Dr. Norbert Bolz hat hier prägend
gewirkt.
Da mir "Mehrwert
des Linking" sehr gefallen hat, mir aber die Form
mißfiel, habe ich es auf ME (hrwert) DE (s)
LINKING eingedampft. Medelinking (einfach zu erinnern
mit "Medelin-King" über "Drogen-Baron")
befasst sich mit der Wertschöpfung im Internet.
Medelinking ist eine
reduzierte Fremderfindung; also ein Bastard-Edisum
(selbstähnlich, chaotisch).
Internetistik ist ein
Edisum. Radong ist ein Edisum. Lars Dahn ist ein Edisum.
Aspirin ist ein Edisum. Exbembelifikation ist ein
Edisum. Edisum ist ein Edisum. Fast alle genannten
Edisuma sind von mir edisumiert worden!
Edisum ist also eine
Marke. Ein Markenartikel im echten und übertragenen
Sinne. "Aspirin" und "Blitzkrieg"
sind in dieser Kiste mit der Aufschrift EDISUMA, und
irgendwo, in den Begriffsbündeln, ist auch "Edisum"
eingetragen.
Edisumologie ist das
Hauptfach der Internetistik. Das Laboratorium der
Edisumistiker ist das Internet, und dortselbst die
Suchmaschinen. Edisumologie ist ohne Suchmaschinen nicht
zu betreiben. Ein Kernphysiker ohne
Rasterelektronenmikroskop! -
An die Stelle der "Teilchenbeschleuniger"
treten dann in der Edisumologie die "selfURLs".
Kontinuität: Die
selfURLs, die Produktionslinien und Beschleuniger
sollten nicht jählings im Nichts enden. Nichts ist
dümmer als ein nicht mehr vernetztes Dokument. In
GOOGLE wird möglicherweise ein Blatt ins Archiv
gelegt. Das reicht aber nicht. Das Originalblatt muss
erhalten bleiben. Ein Bildhauer zerstört nicht ein
Bildnis, wenn die Rohform geschaffen. Das Blatt darf
modifiziert werden. Aber doch nicht löschen. Kafka.
Jeder Sucheintrag muß
zu einem Ziel führen. Großfirmen haben diesen
Umstand schon längst erkannt. Auch Universitäten.
Der Eintrag führt zwar zur angegebenen Adresse,
aber dort finden sich völlig andere Inhalte. So
kann man auch einen Blindfish vermeiden, aber es ist
nicht sehr elegant.
Beständigkeit in
der Edisumierung ist noch wichtiger. Die Suchmaschinen müssen
immer und immer wieder auf den Begriff stoßen.
Eine Endung mit "...istik" oder "...ismus"
usw ist immer gut. Die Elektronen geraten ins Grübeln.
Wenn das Ding immer wieder und wieder kommt, dann nehmen
sie es auf. Hat es mal Eine, dann kriegen es auch die
Anderen.
GOOGLE und die Unis sind
hier die Parameter des Erfolges. Bei "Internetistik"
gibt GOOGLE bereits seit etwa einem Jahr Antworten. Bei
"Edisum" ebenfalls. |
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